Akademie Schloss Solitude Stipendium

Stipendien werden an Personen vergeben, die nicht älter als 35 Jahre sind. Sind sie älter als 35, sollte ihr Studienabschluss nicht länger als fünf Jahre zurückliegen. An einer Hochschule eingeschriebene Studierende können nicht in die Auswahl mit einbezogen werden. Doktoranden sind zur Bewerbung zugelassen. Einige Stipendien werden ohne Altersbegrenzung vergeben. Im Rahmen eines Stipendiums besteht die Möglichkeit, ein Projekt zu realisieren. Alle 24 Monate werden 50 bis 70 Stipendiaten ausgesucht. Für sie stehen bis zu 45 Ateliers zur Verfügung.

Bewerben können sich Künstlerinnen und Künstler in den Sparten Architektur (Entwerfen, Landschaftsplanung, Städtebauplanung), Bildende Kunst (inkl. Performance-Kunst), Darstellende Kunst(Bühnenbild, dramatische Texte, Dramaturgie, Musiktheater, Performance, Regie, Schauspiel, Tanz), Design(Mode-, Kostüm-, Produkt- und Möbeldesign, Visuelle Kommunikation), Literatur (Essay, Kritik, Lyrik, Prosa, Übersetzung), Musik/Klang (Interpretation, Klanginstallation, Klangperformance, Komposition),  Zeitbasierte Medien (Video, Videoinstallation, Dokumentarfilm und Fiktion) und Webbasierte Medien (Web Designer, Web Developer/Coder Webkünstler und Digital Journalists).

Des Weiteren können sich für das Programm art, science & business Personen aus den Bereichen der Geisteswissenschaften, der Wirtschaft/Wirtschaftswissenschaften (Schwerpunkt auf Stadtpolitik bzw. Stadtplanung) sowie der Geschichte und Sozialwissenschaften für ein Anwesenheitsstipendium bewerben. Im Rahmen des Programms art, science & business legt die Akademie zu Beginn einer Bewerbungsrunde ein Schwerpunktthema fest, in das Stipendiaten aller Sparten sowie externe Spezialisten eingebunden werden können. An den Projekten zum Schwerpunktthema können sich alle Stipendiaten – Künstler wie Wissenschaftler und Wirtschaftsleute – beteiligen. Auf Anregung des Juryvorsitzenden Kaiwan Mehta widmet sich die Akademie ab 2017 dem Thema »The Practice of History in Everyday Life«. Mit diesem Thema initiiert die Akademie eine umfangreiche interdisziplinäre Diskussion um die Praktiken der Geschichtsschreibung und Geschichtspolitik innerhalb des Zeitgenössischen.

Weitere Informationen zum Schwerpunktthema. 

Die Entscheidung über die Vergabe und Dauer der Stipendien wird von dem zuständigen Fachjuror getroffen.

Stipendien können für drei bis zwölf Monate vergeben werden.

Sprachkenntnisse in einer der drei Sprachen Deutsch, Englisch oder Französisch werden vorausgesetzt.

Doppelbewerbungen bei der Kunststiftung Baden-Württemberg GmbH und der Akademie Schloss Solitude sind nicht zulässig.

Bewerber, die bei einem laufenden Auswahlverfahren nicht angenommen wurden, können sich maximal bei zwei weiteren Ausschreibungen nochmals bewerben. Ehemalige Stipendiaten der Akademie Schloss Solitude sind vom Bewerbungsverfahren ausgeschlossen.

Stipendium: Leistungen


Das Solitude-Stipendium ist ein Anwesenheitsstipendium. Es wird vorausgesetzt, dass die Gäste mindestens zwei Drittel ihres Stipendiums an der Akademie Schloss Solitude verbringen.

Das Stipendium umfasst folgende Leistungen:

Ein möbliertes Wohn-/Arbeitsstudio inklusive Strom, Wasser und Heizung.

Ein Stipendium in Höhe von Euro 1.150,- pro Monat sowie einmalige Reisekosten für An- und Abreise.

Außerdem bietet die Akademie freiwillige Stipendienleistungen, deren Höhe der jeweiligen Haushaltslage angepasst wird.

Zuschuss zu doppelter Haushaltsführung (Miet- oder Atelierkostenzuschuss); Transportkostenzuschuss für Material, Werkzeuge und Instrumente nach und von Stuttgart; Projektförderung und einmaliger Materialkostenzuschuss; Beteiligung an den Krankenversicherungskosten bei ausländischen Gästen, die nicht aus EU-Ländern kommen.

Den Stipendiaten stehen hauseigene Werkstätten kostenlos unter Anleitung des Werkstattleiters zur Verfügung.

Bedingt durch die historischen Vorgaben des Gebäudes sind die Wohn- und Arbeitsstudios in Größe und Ausstattung in der Regel nur für eine Person ausgerichtet. In besonderen Fällen können seitens der Akademie für Familien zwei Studios zusammengelegt werden.

Alle eingeladenen Künstler nehmen während des Stipendiums festen Wohnsitz in Stuttgart (Meldepflicht).

Stipendium: Auswahlverfahren


Die unabhängige Jury besteht in der Regel aus einem Jury-Vorsitzenden und zwölf Fachjuroren, die für ihre Kunstsparte die Stipendien alleinverantwortlich vergeben. In einem Turnus von 24 Monaten werden jeweils neue Juroren benannt.

Dieses Prinzip ­­– bewusst subjektiv, aber zeitlich begrenzt – erhöht die Chance, besondere Begabungen zu finden und zu fördern, denn künstlerische Qualität ist nicht unbedingt konsensfähig. Zugleich lassen individuelle Entscheidungen eine gewisse Nähe oder auch fruchtbare Gegensätze unter den Stipendiaten erwarten. Die Juroren wählen nach qualitativen Gesichtspunkten anhand von Arbeitsproben aus, die von den Bewerbern einzureichen sind. Künstlerische Auflagen bestehen nicht.

Ein Rechtsanspruch auf die Vergabe eines Stipendiums besteht nicht. Die Entscheidung wird dem Bewerber schriftlich mitgeteilt, jedoch nicht begründet.

Mit der Stipendienzusage erhält die Stipendiatin/der Stipendiat einen Hausvertrag und die Hausordnung. Das Stipendium gilt nach Unterzeichnung des Hausvertrages durch die Stipendiatin oder den Stipendiaten als rechtswirksam verliehen.

Die nächste Bewerbungsrunde findet 2018 statt.

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http://www.akademie-solitude.de/de/stipendium/forderung/

ifa RAVE Stipendium für Kulturschaffende aus Transformations- und Entwicklungsländern

Rave-Stipendien unterstützen die praktische Weiterbildung von Kulturschaffenden aus Transformations- und Entwicklungsländern durch Hospitanzen oder unentgeltliche Mitarbeit an einer deutschen Kultureinrichtung aus dem Bereich Bildende Kunst.

Die Rave-Stiftung leistet einen Beitrag zur praktischen Weiterbildung in der Realisierung und Vermittlung von Ausstellungen. Sie fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs aus Transformations- und Entwicklungsländern durch Stipendien im Bereich der Bildenden Kunst. Zielgruppen sind

  • Kuratorinnen und Kuratoren,
  • Restauratorinnen und Restauratoren,
  • Museumstechnikerinnen und Museumstechniker,
  • Kulturmanagerinnen und Kulturmanager.

die eine Hospitanz, ein Praktikum oder eine unentgeltliche Mitarbeit an einem Museum, einer nicht-kommerziellen Galerie einer nicht-kommerziellen Kulturinstitution in Deutschland vereinbart haben.

Leistungen

Das Rave-Stipendium ist ein Arbeitsstipendium und setzt Anwesenheit voraus. Es umfasst folgende Leistungen:

  • monatliche Pauschale von 1.300 EUR für eine Stipendienlaufzeit von drei bis sechs Monaten
  • Reisekosten (für An- und Abreise der Stipendiaten)
  • Abschluss einer Krankenversicherung

Voraussetzungen

Stipendien werden an Bewerberinnen und Bewerber vergeben,

  • die aus Transformations- oder Entwicklungsländern kommen und noch dort leben,
  • die bisher keine Möglichkeit zu einem längeren Arbeitsaufenthalt oder einer beruflichen Weiterbildung in Deutschland hatten,
  • deren Berufsabschluss nicht länger als 5 Jahre zurück liegt und die noch nicht älter als 40 Jahre sind. Zum Zeitpunkt der Bewerbung noch Studierende oder in Ausbildung Befindliche können nicht in die Auswahl einbezogen werden,
  • die eine nicht-kommerzielle Partnerinstitution in Deutschland gefunden haben, die eine Betreuung zugesagt oder eine gemeinsame Projektarbeit verabredet hat,
  • die eine befürwortende Stellungnahme aus dem eigenen Land vorweisen können (Referenz).
  • Sprachkenntnisse in Deutsch oder Englisch werden vorausgesetzt. Grundkenntnisse in Deutsch werden vorausgesetzt.

Abgelehnte Bewerber können sich nicht wieder bewerben.

Fristen

Bewerbungsfrist ist der 30. Juli eines jeden Jahres. Die Auswahlentscheidung erfolgt innerhalb von drei Monaten.

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https://www.ifa.de/kunst/kunstfoerderung/rave-stipendien.html

ifa Ausstellungsförderung

Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) fördert im Ausland stattfindende Ausstellungen zeitgenössischer deutscher oder in Deutschland lebender Künstlerinnen und Künstler, die seit mindestens 5 Jahren in Deutschland leben. Fördermittel können für Transport- und Reisekosten sowie die Miete für technisches Equipment beantragt werden.

Geleistet werden können finanzielle Beiträge zu

  • Transportkosten
  • Reise- und Aufenthaltskosten der Künstlerinnen und Künstler
  • Mietkosten für technische Geräte, die für die Ausstellungspräsentation benötigt werden

Fristen

  • 31. Januar (Frühjahrsausschuss) für Projekte ab Juni desselben Jahres
  • 15. August (Herbstausschuss) für Projekte im Folgejahr

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https://www.ifa.de/de/kunst/kunstfoerderung/ausstellungsfoerderung.html

Ifa Künstlerkontakte Stipendium

Das Programm Künstlerkontakte des ifa unterstützt Projekte aus den Bereichen zeitgenössische bildende Kunst, Architektur, Design, Fotografie und Medienkunst. Der Schwerpunkt liegt auf dem Austausch und der inhaltlichen Zusammenarbeit zwischen deutschen Kulturschaffenden und Kulturschaffenden aus Transformations- und Entwicklungsländern. Es können Arbeitsaufenthalte und Reisen bezuschusst werden.

Zielgruppen

  • Künstler
  • Kuratoren
  • Kunstvermittler
  • Kunsttheoretiker
  • Architekten
  • Designer

aus Entwicklungs- und Transformationsländern und deutsche Bewerber bzw. Bewerber, die seit mindestens fünf Jahren ihren Wohnsitz in Deutschland haben.

Was gefördert wird

Zuschüsse für Reise-, Aufenthalts- und Visakosten für Bewerber aus den Bereichen zeitgenössische bildende Kunst, Architektur, Design, Fotografie und Medienkunst

  • aus Transformations- und Entwicklungsländern nach Deutschland (Ausstellungen, Performances, Artist-in-Residence Programme, Workshops, Vorbereitungs- und Recherchereisen, internationale Veranstaltungen wie Symposien, Konferenzen und Vorträge)
  • aus Deutschland in Transformations- und Entwicklungsländer (Performances, Artist-in-Residence Programme, Workshops, Vorbereitungs- und Recherchereisen, internationale Veranstaltungen wie Symposien, Konferenzen und Vorträge)

Voraussetzungen

  • Hoher Qualitätsstandard des künstlerischen Projektvorhabens
  • Das Projektvorhaben darf nicht im kommerziellen Rahmen realisiert werden (keine kommerzielle Ausstellungsinstitution oder Privatgalerie).
  • Wichtiger Förderaspekt ist die künstlerische und inhaltliche Zusammenarbeit deutscher und ausländischer Kulturschaffender.
  • Nennenswerte Eigenleistungen durch die veranstaltende ausländische Institution
  • Mit der Antragstellung gelten die im Merkblatt (PDF) aufgeführten Förderungsgrundsätze und -voraussetzungen als akzeptiert.

Bewerbungsfristen

  • 31. Januar (Frühjahrsausschuss) für Projekte ab Juni desselben Jahres
  • 15. August (Herbstausschuss) für Projekte im Folgejahr

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https://www.ifa.de/de/kunst/kunstfoerderung/kuenstlerkontakte.html

Ideenwettbewerb für europäische Bürger

On y va – auf geht’s – let’s go!

Sie arbeiten in einem deutsch-französischen Tandem und möchten Ihre Zusammenarbeit um einen dritten europäischen Partner erweitern?

Sie leben in einem EU-Land und möchten mit deutschen und französischen Partnern eine Projektidee realisieren?

Sie suchen Fördermöglichkeiten für Ihr transnationales, unkonventionelles und gemeinnütziges Projekt?

Sie möchten darüber abstimmen, welche Projekte gefördert werden?

Dann sind Sie genau richtig bei unserem Ideenwettbewerb
„On y va – auf geht’s – let’s go!“

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http://www.auf-gehts-mitmachen.eu/das-programm.html

Daimler Benz Stiftung – Förderung von Postdoktoranden und Juniorprofessoren

Förderung von Postdoktoranden und Juniorprofessoren – Stipendienprogramm der Daimler und Benz Stiftung

Die Daimler und Benz Stiftung vergibt jedes Jahr zehn Stipendien an ausgewählte Postdoktoranden, Juniorprofessoren oder Leiter junger Forschungsgruppen die an deutschen Instituten forschen. Ziel ist es, die Autonomie und Kreativität der nächsten Wissenschaftlergeneration zu stärken und den engagierten Forschern den Berufsweg während der produktiven Phase nach ihrer Promotion zu ebnen. Die jährliche Fördersumme beträgt 20.000 Euro pro Stipendium, das für die Dauer von zwei Jahren gewährt wird: zur Finanzierung wissenschaftlicher Hilfskräfte, technischer Ausrüstung, Forschungsreisen oder zur Teilnahme an Tagungen. Durch Zusammenkünfte der jungen Spezialisten dieses stetig wachsenden Stipendiatennetzwerks in Ladenburg fördert die Daimler und Benz Stiftung zugleich den interdisziplinären Gedankenaustausch.

Der Förderbetrag kann im Ermessen des Bewerbers vorzugsweise für folgende Zwecke eingesetzt werden: Spezialchemikalien und „Kits“, Geräte, Computer, befristete Einbindung wissenschaftlicher Hilfskräfte, Forschungsreisen, Teilnahme an Tagungen sowie Organisation eigener Konferenzen. Das Stipendium dient hingegen nicht der Finanzierung der eigenen Lebenshaltungskosten und kann ebenfalls nicht als Ersatz für typische Aufgaben der Forschungseinrichtung verwendet werden (z.B. Overhead- und Druckkosten, Verbrauchsmittel wie Basischemikalien, Papier etc.) Anderweitige Förderungen des Bewerbers werden nicht auf das Stipendium angerechnet.

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http://www.daimler-benz-stiftung.de/cms/nachwuchs/stipendienprogramm-fuer-postdoktoranden.html

Edith Russ Haus für Medienkunst

Ermöglicht durch die Stiftung Niedersachsen vergibt das Edith-Russ-Haus für Medienkunst in Oldenburg drei sechsmonatige und mit 10.000 Euro dotierte Arbeitsstipendien (Stand 2017).

Mit ihrer Förderung will die Stiftung Niedersachsen eines der führenden Häuser für Medienkunst in Deutschland nachhaltig stärken, seine an Qualität orientierte Profilierung unterstützen, um so die Schaffung von Kunst zu ermöglichen und internationale Vernetzungen und lokale Anknüpfungspunkte zu schaffen.

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http://www.edith-russ-haus.de/stipendien/stipendien/aktuell.html

Heinrich-Böll-Stiftung: Studien- und Promotionsstipendien

Das Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung vergibt Studien- und Promotionsstipendien an deutsche und ausländische Studierende und Promovierende zweimal jährlich.

Die Stiftung fördert im Jahr rund 1000 Studierende und Promovierende aller Fachrichtungen und Nationalitäten sowohl in Universitäten als auch in Fach-/ Hochschulen. Erwartet werden  hervorragende Studien- bzw. wissenschaftliche Leistungen, gesellschaftspolitisches Engagement und politisches Interesse sowie eine aktive Auseinandersetzung mit den Grundwerten der Stiftung: Ökologie und Nachhaltigkeit, Demokratie und Menschenrechte, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit.

Studienstipendien

  • Studierende aus dem Inland (Deutsche, Bildungsinländer/innen) im Erststudium; Bewerbung vor Studienbeginn bis zum 3. Fachsemester möglich; alle Fächer; alle Hochschulen;
  • Studierende aus dem Inland (Deutsche, Bildungsinländer/innen) im Erststudium für das Studienstipendienprogramm „Medienvielfalt, anders“ (Journalismus oder Fachstudium);
    Bewerbung vor Studienbeginn bis zum 3. Fachsemester möglich; alle Hochschulen;
  • Geflüchtete, die ein Studium im Erststudium oder im Master (oder Diplom- oder Staatsexamen-Studiengang; unabhängig von der Semesterzahl) in Deutschland beginnen oder fortsetzen wollen; alle Fächer; alle Hochschulen

Promotionsstipendien

  • Promovierende aus dem Inland (Deutsche, Bildungsinländer/innen) für Promotion in Deutschland; alle Fächer
  • Promovierende aus dem Inland (Deutsche, Bildungsinländer/innen) für das Forschungscluster “Transformationsforschung”; alle Fächer
  • Promovierende aus dem Inland (Deutsche, Bildungsinländer/innen) für den Forschungsschwerpunkt „Zur Geschichte, politischen Konstitution und Orientierung der Grünen“; Fächer wie in Ausschreibung ausgewiesen

Promovierende Ausland:

  • Internationale Promovierende für das Forschungscluster “Transformationsforschung” (alle Fächer) und für den Forschungsschwerpunkt „Zur Geschichte, politischen Konstitution und Orientierung der Grünen“ (Fächer wie in Ausschreibung ausgewiesen)
  • Geflüchtete, die in Deutschland eine Promotion beginnen oder fortsetzen wollen
  • Dissertationsthemen mit Bezug zu den Arbeitsschwerpunkten der Heinrich-Böll-Stiftung haben Vorrang.

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https://www.boell.de/de/stiftung/bewerbung?dimension1=sw

Deutschlandstipendium

Das Deutschlandstipendium fördert begabte und engagierte Studierende an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland.

Das Stipendium ist einkommensunabhängig und beträgt 300 Euro pro Monat, ergänzend auch zum BAföG. Gefördert werden Studierende, deren bisheriger Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt.

Neben guten Noten zählen bei der Vergabe des Deutschlandstipendiums auch gesellschaftliches Engagement und besondere persönliche Leistungen – etwa die erfolgreiche Überwindung von Hürden in der eigenen Bildungsbiografie.

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http://www.deutschlandstipendium.de/de/1685.php

Bundeskulturstiftung – Projektförderung

Im Bereich Allgemeine Projektförderung können Kulturschaffende zwei Mal im Jahr Fördergelder für Projekte aus allen künstlerischen Sparten beantragen, für Bildende und Darstellende Kunst, Literatur, Musik, Tanz, Film, Fotografie, Architektur oder Neue Medien. Die Allgemeine Projektförderung der Kulturstiftung des Bundes zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht auf die Förderung einer bestimmten Sparte oder eines bestimmten Themas festgelegt ist. Es sind große, innovative Projekte im internationalen Kontext, die hier berücksichtigt werden können.

Bitte beachten Sie, dass in der Allgemeinen Projektförderung die Antragssumme mindestens 50.000€ beträgt und dass mindestens 20% an Eigen- und/oder Drittmitteln bei Antragsstellung gesichert sein müssen. Die Kulturstiftung des Bundes fördert in der Allgemeinen Projektförderung ausschließlich Projekte im internationalen Kontext.

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http://www.kulturstiftung-des-bundes.de/cms/de/foerderung/offen/

Netzwerk-Förderung

Netzwerk vergibt Zuschüsse an politisch innovative Projekte und Initiativen in Berlin und Brandenburg.

Euer Projekt ist im weitesten Sinne politisch zu verstehen und entfaltet öffentliche Wirksamkeit. Das heißt auch, dass es sich nicht an einen von vornherein geschlossenen Kreis von Teilnehmer_innen richtet.

Nachrangigkeit

Ihr habt euch schon oder gleichzeitig bei anderen Geldgeber_innen (wie Stiftungen, ASten etc.) um Zuschüsse bemüht, da Netzwerk in der Regel nachrangig fördert. Das heißt einerseits, dass wir Geld dazu geben, damit das Projekt realisiert werden kann, und andererseits, dass Netzwerk ein Notanker ist, wenn keine andere fördernde Institution gefunden werden kann.

Unabhängigkeit

Euer Projekt sollte nicht von öffentlicher Seite gefördert sein. Denn wir möchten nicht die Versäumnisse öffentlicher Institutionen ausbügeln.

Projekt-Zuschuss

In der Regel fördert Netzwerk Druckkosten, Veranstaltungskosten, Kosten für Öffentlichkeitsarbeit und Ausstattungen für neue Projekte als Anschubfinanzierung.

Was wird von Netzwerk nicht gefördert?

  • Keine Honorare für Einzelpersonen.
  • Keine Reisekosten.
  • Keine wiederkehrenden Büroausgaben.
  • Keine Schulden.
  • Die beantragten Mittel dürfen nicht schon zuvor ausgegeben worden sein.

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http://netzwerk-selbsthilfe.de/foerderung/

Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds für Übersetzerinnen und Übersetzer

Der Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds für Übersetzerinnen und Übersetzer richtet sich an Literaturübersetzer der Sprachenkombination Französisch>Deutsch und Deutsch>Französisch und ermöglicht einen Arbeitsaufenthalt in Frankreich, Belgien, Luxemburg, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den französischsprachigen Ländern Nordafrikas. Zusätzlich stellt der Fonds Mittel für Veranstaltungen zur Verfügung, in deren Rahmen das Übersetzungsprojekt präsentiert wird. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein zu übersetzendes Werk folgender Gattungen: Roman, Kinder- und Jugendliteratur, Essayistik, geistes- und sozialwissenschaftliche Texte, Lyrik, Drama und Comic. Für das Übersetzungsvorhaben muss ein Verlagsvertrag vorliegen.

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http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/63160.asp

Kulturstiftung des Freistaates Sachsen – Arbeitsstipendium

Bewerbungen für alle Stipendien (Arbeitsstipendien; Aufenthaltsstipendien »Heimspiel«, »Auswärtsspiel«(477 kbit, PDF-Datei), International Studio and Curatorial Program, Columbus/Ohio, Chinastipendium, Vietnamstipendium) sind bis zum 1. Juli des Jahres (Datum des Poststempels) einzureichen.

Antragstellung

Antragsberechtigt sind grundsätzlich freiberuflich tätige Künstlerinnen und Künstler, die ihren Schaffensmittelpunkt oder Wohnsitz im Freistaat Sachsen haben und weder an einer Hochschule immatrikuliert sind, noch in einem Ausbildungsverhältnis stehen. Grundlage der Förderung ist die Arbeit an einem Vorhaben. Für die Antragstellung verwenden Sie bitte das Antragsformular.

Grundsätze

Die Kulturstiftung fördert Künstlerinnen und Künstler durch die Vergabe von Stipendien. Beraten wird die Kulturstiftung durch Fachbeiräte in den einzelnen Sparten. Folgende Fördermaßnahmen werden angeboten:
– die Vergabe von Arbeitsstipendien für drei, sechs oder zwölf Monate
– die Vergabe von Aufenthaltsstipendien im Rahmen des International Studio and Curatorial Program in New York für die Dauer von sechs Monaten (nur für bildende Kunst)
– die Vergabe von Aufenthaltsstipendien beim Greater Columbus Arts Council in Columbus/Ohio für die Dauer von drei Monaten (nur für bildende Kunst)
– die Vergabe von Aufenthaltsstipendien in Sachsen und den Ländern Polen, Slowakei, Tschechien und Ungarn für zwei bis drei Monate (nur im Bereich der Literatur und Bildenden Kunst)
– die Vergabe eines Chinastipendiums für die Dauer von drei Monaten (nur für Bildende Kunst)
– die Vergabe eines Vietnamstipendiums für die Dauer von drei Monaten (nur für Bildende Kunst)

Kriterien für die Förderung sind:

  • die Aussagekraft des eingereichten Vorhabens
  • die künstlerische Qualität der eingereichten Arbeiten;
  • Fördermaßnahmen

Arbeitsstipendien sind, je nach Förderzeitraum, mit € 3.300,00, € 6.600,00 oder € 13.200,00 dotiert und werden in monatlichen Raten von € 1.100,00 gezahlt.

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http://www.kdfs.de/foerderung/stipendien/antrag/

Übersetzer-Stipendium

Das europäische Übersetzer-Residenzprogramm des Goethe-Instituts in Kooperation mit der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen bietet professionellen Literaturübersetzern aus dem Ausland ein Arbeitsstipendium in Deutschland an.

Das neu eingerichtete Stipendium bietet Übersetzern aus aller Welt, vorzugsweise jedoch aus Mittel- und Osteuropa, Gelegenheit, konzentriert an der Übersetzung eines literarischen Werks aus dem Deutschen in die Sprache Ihres Heimatlandes zu arbeiten.

Ziel des Aufenthalts ist es, sich in ruhiger, konzentrierter Atmosphäre der Arbeit an einem aktuellen Projekt aus dem Bereich der deutschsprachigen Belletristik zu widmen. Die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. stellt hierfür eine Wohnung auf dem Gelände ihres Seminarzentrums Gut Siggen an der Ostsee (Schleswig-Holstein) zur Verfügung. Ein weiterer Arbeits- und Wohnort ist das Stipendiatenhaus der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen in der Gartenstadt Dresden-Hellerau.

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http://www.goethe.de/kue/lit/prj/ust/

 

Kulturstiftung des Freistaats Sachsen – Projektförderung

Gegenstand der Förderung sind insbesondere Projekte mit überregionaler, landesweiter und internationaler Wirksamkeit, Stipendien sowie der Erwerb von Werken der bildenden Kunst. Projekte, die überwiegend kommerzielle Absichten verfolgen, sowie Benefizver-anstaltungen und Vorhaben der Heimat- und Brauchtumspflege werden nicht gefördert.

Bildende Kunst: Projekte des zeitgenössischen Kunstschaffens einschließlich Dokumentationen und Publikationen, Ausstellungen, Wettbewerbe.
Darstellende Kunst und Musik: Festivals sowie Theater-, Tanz- und Musiktage, Wettbewerbe mit landesweiter und internationaler Wirksamkeit, Neuinszenierungen, neue Choreografien und Kompositionsaufträge, Künstlerische Qualifizierung des Nachwuchses und im Amateurbereich, Einzelaufführungen und Aufführungsreihen, Gemeinschafts- und Austauschvorhaben mit ausländischen Künstlern sowie internationale Gastspiele junger sächsischer Künstler.
Film: die Herstellung von Dokumentar- und Kurzfilmen von besonderem künstlerischen Rang, die Entwicklung von Drehbüchern und Konzepten,
Dokumentationen zum sächsischen audiovisuellen Erbe,  Erstellung von Zusatzkopien und Untertitelungen zur internationalen Präsentation, Vorführungen von nationaler und internationaler Filmkunst, nationale und internationale Workshops.
Literatur: Literaturtage, Lesereihen, literarische Veranstaltungen, überregionale und landesweite Wettbewerbe, überregionale und landesweite Schreibwerkstätten, Literaturzeitschriften, Publikationen von herausragender literarischer Qualität.
Soziokultur: Projekte und Kurse soziokultureller Einrichtungen in allen künstlerischen Sparten sowie spartenübergreifend, die maßgeblich die künstlerische und kulturelle Bildung unterstützen, kulturelle Aktivitäten, die sich durch nachhaltige Vermittlung künstlerischer Fähigkeiten generationsübergreifend auszeichnen, Entwicklungs- und Vernetzungsmaßnahmen.
Spartenübergreifende Projekte: Projekte, die tradierte Genregrenzen produktiv überwinden und die Zusammenarbeit mit Künstlern anderer Sparten ermöglichen, Projekte, die intermedial ausgerichtet sind oder neue Interaktionsformen erproben.

Fristen

Die Frist zur Beantragung von Fördermitteln für Projekte, die in der Regel in der 1. Jahreshälfte des Folgejahres realisiert werden sollen, endet am  1. September.

Für Projekte, die in der 2. Jahreshälfte umgesetzt werden sollen, endet die Frist mit dem 1. März des gleichen Jahres.

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http://www.kdfs.de/foerderung/projekte/antrag/

Förderrichtlinie: http://www.kdfs.de/do/93.0.pdf